Donnerstag, 12. März 2009

Die Gesamtsituation

Er ist norddeutscher. Er findet wie er im Buche steht...möglicherweise sieht aber nur er das so. Ende 20, eben fertig mit dem Studium und jetzt arbeitslos. Was hatte er für Jobaussichten...alles schien ein Heimspiel zu werden: Maschinenbau hat er studiert. Erfolgreich - also mit Abschluss...Diplom-Ingenieur darf er sich jetzt nennen - es schien als ginge es in der Jobwahl nicht nur um die tägliche Arbeit, die in Frage kommende Branche, nein sogar das liebe hässliche Geld hätte mitreden können. Nun ist aber das schöne Kartenhaus zusammengebrochen und am 10.2.2009 ist die Arbeitslosenstatistik um einen Absolventen bereichert worden. Nun ja - wie dem auch sei. Es hilft mir sich in zynischem Sarkasmus zu bewegen, das alles nicht zu dramatisieren sondern nach vorn zu gucken. Jawoll! Nur keine panischen Schnellschüsse!
Man sagte mir aus mehreren Ecken drei vier Monate Leerlauf nach Ende des Studiums sind überhaupt kein Problem. Super! Herrlich! Wunderbar! Freizeit - echte Freizeit. Holz hacken ist angesagt!
Aber leider ist das eben doch nicht so einfach. Man will und findet nichts. Nagut, ich muss sagen, noch nimmt er sich den Luxus heraus und sucht nur im Hamburger Raum.
Nur: Wie lange noch? Wie lange geht das gut? Wie lange darf man?

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