Samstag, 14. März 2009

Alle Jahre wieder...

...und ich wusste es nicht: Heute ist der 3,14(159usw). Will sagen: Der Pi-Tag!
Heute ist März, der 14. und um 1:59Uhr pm ist es soweit.
Interessant war für mich die Frage - und ich bin mir sicher, ich wusste das mal - wie lässt sich pi eingentlich berechnen?! Nachschlagen und suchen half: Die Geschichte der Approximationen der Zahl pi...himmel, ich habe noch nie eine Facharbeit der Mathematik gelesen! Das Kapitel 5.1.1 und folgende sind sehr zu empfehlen. Ich kann nicht alles verstehen - ich finde das muss man auch nicht (Übrigens ist dieser Satz charakteristisch für mich). Es wird dem Leser in gelungener Art und Weise vermittelt warum Zeitgenossen Mathematik (freiwillig) studieren - es muss für diese Leute wahnsinnig spannend sein! Respekt!

Donnerstag, 12. März 2009

Die Gesamtsituation

Er ist norddeutscher. Er findet wie er im Buche steht...möglicherweise sieht aber nur er das so. Ende 20, eben fertig mit dem Studium und jetzt arbeitslos. Was hatte er für Jobaussichten...alles schien ein Heimspiel zu werden: Maschinenbau hat er studiert. Erfolgreich - also mit Abschluss...Diplom-Ingenieur darf er sich jetzt nennen - es schien als ginge es in der Jobwahl nicht nur um die tägliche Arbeit, die in Frage kommende Branche, nein sogar das liebe hässliche Geld hätte mitreden können. Nun ist aber das schöne Kartenhaus zusammengebrochen und am 10.2.2009 ist die Arbeitslosenstatistik um einen Absolventen bereichert worden. Nun ja - wie dem auch sei. Es hilft mir sich in zynischem Sarkasmus zu bewegen, das alles nicht zu dramatisieren sondern nach vorn zu gucken. Jawoll! Nur keine panischen Schnellschüsse!
Man sagte mir aus mehreren Ecken drei vier Monate Leerlauf nach Ende des Studiums sind überhaupt kein Problem. Super! Herrlich! Wunderbar! Freizeit - echte Freizeit. Holz hacken ist angesagt!
Aber leider ist das eben doch nicht so einfach. Man will und findet nichts. Nagut, ich muss sagen, noch nimmt er sich den Luxus heraus und sucht nur im Hamburger Raum.
Nur: Wie lange noch? Wie lange geht das gut? Wie lange darf man?

Donnerstag, 5. März 2009

Der Name

Der Name also. Muss ich erklären was eine Sakusska ist? Es gibt derartig viele Erklärungen und Meinungen - nahezu jedes osteuropäische Land sowie Russland beschreiben ihre Sitten und Gebräuche im Bezug auf die Sakusska unterschiedlich. Ihr gutes Recht.
Ich kenne die Sakusska als Häppchen für danach. Also direkt nach dem Schnapstrinken meine ich. Ein Stück Schwarzbrot mit Gänseschmalz und etwas Salz ist der Klassiker. Es geht aber auch mit nahezu allem eßbaren. Etwas süßes? Hmm...Geschmacksache. Mit Bier oder Wein nachspülen? Teufel - nein! Erst wirken lassen. Ich schweife ab...
Warum Sakusska also:
1. In mir fließt 1/4 baltisches Blut...wobei - eigentlich sind meine beiden Elternteile "halbe" Balten...mir ist klar, dass ich dann kein ganzer Balte bin, aber vielleicht dann doch eher ein "halber"?!
2. Ich liebe Geselligkeit...ich will hier jetzt nicht ins Detail gehen. Der Leser kann die Verbindung Geselligkeit - Wodka - Sakusska schon selbst herstellen.
3. Dieser Blog soll meine Welt häppchenweise mit Hilfe meiner Erlebnisse, Fragen, Beobachtungen, Ansichten und sonstigen bemerkenswerten Dingen wiedergeben.
4. Das unter 3. geschilderte soll eben häppchenweise - so wie man einen Wodka mit anschließender Sakusska genießt - erfolgen. Ich bin frisch gebackener Ingenieur und mag keine langen unübersichtlichen Fließtexte. Eher kurze, aber möglichst prägnante Texte.

Also: Punkt.

Demnächst also mehr zu meiner Person und meiner aktuellen Situation.

Dienstag, 3. März 2009

Der erste Eintrag

Aaahh ja.
So siehts also aus...hat auch lang genug gedauert. Aber es muss ja alles vorher stimmen - jedenfalls für meine Welt. Der Name, das Aussehen und...will ich das überhaupt? Einen Blog schreiben? Wen interessiert das? Genau: Keinen...naja, hoffentlich nicht ganz. Mir schienen diese Blogger immer als Selbstdarsteller, die der Meinung waren der Rest der Welt müsse sich für sie interessieren.
"Pah! Will ich nichts mit zu tun haben!"
Lächerlich! Im Gegenteil: Nützlich ist die Bloggerei! Warum? Das entscheidet ja_wohl jeder für sich selbst. Es soll kein Tagebuch werden...aber Kopf freibekommen. Und zwar nicht durch Lesen oder Fernsehen sondern durch Schreiben. Einfach so. Ohne viel nachzudenken...seinen Gedanken freien Lauf lassen:
Ich kann machen was ich will...setze mir die Grenzen mein Bloggen wie ich will (alles im legalen Rahmen natürlich). Habe jedenfalls keine Lust mir durch andere (erfahrene) Blogger vorschreiben zu lassen wie häufig ich schreiben muss, wie häufig ich andere Blogs lesen und kommentieren muss.
Meine bessere Hälfte schlägt jetzt wahrscheinlich die Hände über den Kopf zusammen...sowas derartiges im allerersten Eintrag zu schreiben. Tztztz...

Demnächst mehr zum Titel dieses Blogs - dieser Sakusska - dieser meiner Welt. Mir scheint es, auch noch für mich, Erklärungsbedarf zu geben.