Samstag, 14. November 2009

micro-soft-music

Müssen wir uns jetzt bei Herrn Gates & Co für Häme und Spott entschuldigen oder für folgendes bedanken?



Noch mehr davon auf dieser Seite auf einen Schlag...

Donnerstag, 23. Juli 2009

Mittwoch, 22. Juli 2009

Der bevorstehende Horror

Horror? Ich sag nur: Umzug.
So ist die Lage: Wohnen auf ner Matratze bei Freunden in Bremen, weil Job dort am 3. Juni begonnen hat - Wohnung nach nur drei Wochen Suche gefunden - Einzug ab 1. August möglich - seit 20. Juli Urlaub, seit dem wieder bei Ihr in Lüneburg - mein kompletter "Hausstand befindet sich noch in Berlin in einem Lager - meine Schwester will am 31. Juli ebenfalls umziehen, allerdings innerhalb Berlins, nagut ich soll/will kann helfen - habe meine Lagerräumung in Berlin auf den 1. August verlegt - Wagen ist bestellt und nach Schwierigkeiten der Doppelbestellung auch für mich nun endgültig gesichert - Frage: Passt da alles rein? Keine Ahnung, die Frage wird verdrängt (Umzugsrechner sind nach meiner Erfahrung Humbug) - Transporter wird am 30. Juli abends abgeholt - 31. Juli: Fahrt nach Berlin, Ankunft zu 16 Uhr geplant - Umzug Schwester durchziehen und ins Bett fallen - 1. August: Lattenrost und Matratze für meinen Bruder in Berlin einkaufen und abholen (schön den Wagen ausnutzen), zu seiner Wohnung bringen und sein altes Schlafsofa und aussortierten Schreibtisch einladen - Fahrt zum Lager und Lager ausräumen (Hilfe! Reicht der Platz? Gott sei Dank sind hilfsbereite ehemalige Kommilitonen anwesend) - Fahrt zur neuen Wohnung meiner Schwester und dort von ihr gewünschte Möbel abgeben - Fahrt nach Hamburg zu meiner Schwester und dort wiederum von ihr gewünschte Möbel abgeben - Fahrt nach Lüneburg und, sofern Platz im Wagen, Möbel und Kisten einräumen - tot ins Bett fallen - 2. August: Freund am Bhf in Lüneburg abholen - Fahrt zu meinen Eltern und weitere aussortierte Möbel (Schreibtisch meines Bruders, alte Kommoden und Sofa von mir) hinterlassen - Fahrt nach Bremen in den Ostertorsteinweg (Wer kennt's?) - Hilfe! Wo dort parken? Schmaler Bürgersteig und häufig befahrene Tramschienen - Hilfspersonal für dortigen Einzug kann, nein MUSS, noch erweitert werden - Einzug durchziehen - Rückfahrt Sie und Freund nach Lüneburg - Sie gibt Wagen ab - Sie fällt ins Bett, Freund muss noch mit Bahn nach Hamburg zurückfahren - ich verköstige Hilfspersonal in Bremen - Schlafsofa meines Bruders nutzen, hoffentlich für acht Stunden! - 3. August: Arbeitsaufnahme nach Urlaub

Klingt das alles nur nach Horror oder ist das Horror? Ich weiß es nicht...gesteigerte Lust empfindet er nicht im geringsten. Aber es soll ja schöner und besser werden - hinterher!
Hoffen wir's.

Montag, 20. Juli 2009

Wer hat's gesehen?

Da meiner einer momentan nicht wirklich Zugang zum Fernsehen hat, bleibt also das Internet und damit die Mediathekangebote verschiedener Fernsehanstalten.
Für Freunde des Podcasts sind viele Berichterstattungen kostenlos zu erhalten.
Insbesondere die politische Berichterstattung lässt sich scheinbar gut verpodcasten... Man will ja die Bevölkerung informieren - immerhin nähern sich diverse Wahltermine. Vermutlich wird am 27. September 2009 noch eine weitere Landtagswahl hinzukommen. Das wissen wir dann aber erst genau am kommenden Donnerstag (23. Juli).
Naja, jedenfalls...
...gibt es momentan so genannte Sommerinterviews. Jeden Sonntag um 19.10 Uhr im Zweiten zu sehen. Angefangen am 5. Juli mit unserem Bundespräsidenten und zum Schluss am 23. August unsere Bundeskanzlerin. Am vorvergangenen Sonntag (12. Juli) war also das Zweite bei Herrn Lafontaine in Saarbrücken zu Gast. Dieses Interview geriet sogar mal in die Schlagzeilen...warum kann man sich in der Mediathek des ZDF ansehen oder als Podcast herunterladen. Interessant ist das Interview alle mal - allerdings auch die Reaktion des ZDF: hier!
Wie immer ist es jedem selbst überlassen zu urteilen. Mein Kommentar: Ich verstehe den Oskar nicht (das allerdings nicht erst seit diesem Interview). Da wird einem Spitzenpolitiker mit ambitionierten Zielen (immerhin will er wieder Landesvater der Saarländer werden!) eine repräsentative Plattform geboten um seine Inhalte und Ziele dem potentiellen Wähler näher zu bringen, und was macht der? Herr Lafontaine beschimpft und beleidigt den Interviewer, die Medien (sind an allem Schuld) etc.pp. Wie er und Die Linke ihr Programm umsetzen wollen, hat er - für mich - nicht schlüssig rübergebracht. Im Kopf sind mir Pöbeleien geblieben.
Nagut. Ich weiß wen und was ich nicht wähle.
Wenn es mit jedem weiteren Sommerinterview so weiter geht, schön und gut...nur sollte bitte ein/e Politiker/Partei übrig bleiben, bei dem/der die Entscheidung positiv ausfällt. Dann hat das Zweite wenigsten einen Teil seines öffentlich-rechtlichen Auftrages erfüllt (Um inhaltliche Missverständnisse auszuräumen: Das ZDF trifft natürlich keine Schuld, wenn mir keine Partei zusagt).

Montag, 15. Juni 2009

Meine Welt im Umbruch

...auf in neue Gefilde, die dieses Leben auf dieser Welt so (zwangsläufig) bietet.

Wer weiß, manch ein Leser oder Leserin wird sich fragen "wo isser denn", "was macht er denn so lange"!?
Hier nur eine kurzfassung: Er hat einen Job...endlich! In Bremen.
Nagut, als Dipl.-Ing. war ich immer noch in einer vergleisweise komfortablen Situation...aber es hat eben nicht zwei Wochen gedauert seit Studienende, sondern vier Monate und ein paar Zerquetschte.
So, Bremen also...demnächst mehr dazu...

Wollte nur breittreten, dass er noch lebt und an sich schreibfähig ist...werde möglicherweise auch ein Tabu brechen und das ein oder andere Erlebnis nachträglich erläutern (u.a. die "Himmelfahrtstour"...da is mir ja was widerfahren...tztztz!).
Bitte um etwas Geduld und Nachsicht, weil die Zeiten in denen er ins www kann spät sind und er muss früh(er als sonst in den letzten 69 Monaten) raus...

Donnerstag, 21. Mai 2009

Kaputte Welt II

...ist eigentlich nicht der richtige Titel. Da dieser Bericht aber angelehnt ist an den Vorgänger-Bericht "Kaputte Welt", so soll der Bericht also so heissen wie er jetzt heisst.

Völlig ohne Ahnung und ohne mein Wissen befand ich mich an diesem Himmelfahrtsdonnerstag bei meiner Tante zu Hause. Wieso ich das alles nicht gemerkt habe, lassen wir mal dahin gestellt, nur soviel: Alkohol war nicht im Spiel! Noch nicht... Jedenfalls habe ich mich im Auto meines Vetters ausgiebig und ausführlich über Fußball und das bevorstehende Saisonfinale unterhalten.
Angekommen bei meiner Tante und ihrer Familie wurde mir verkündet, dass noch ein "paar Leute" kämen und die Männer eine Vaddertagstour unternehmen würden.
Aha.
Soso.
Ich dachte unwillkürlich an meinen Vorgänger-Bericht. Alles dahin. Oder doch nicht?
Einer meiner Vettern hatte sich überlegt mal mit seinen Vettern eine Treckertour mit Bier und Grillen zu unternehmen. Durch Wald, Wiesen und Feldwege. Klasse Idee! Wirklich! Für sowas bin ich immer zu haben! Sofort! Aber heute war Himmelfahrt und für viele der männlichen Bevölkerung heisst das: Vaddertagstour!!!
Ich hatte echte Schmerzen. Einerseits war es eine super Idee für eine Unternehmung, andererseits gefiel mir der Stempel, den diese Tour durch das Datum und durch die sich ebenfalls durchs schöne Deutschland zu Fuß und mit Bollerwagen bewaffneten Herren der Schöpfung stiefelten, aufgedrückt bekam, überhaupt nicht.
Warum können wir das nicht nächstes Wochenende machen? Da sind wir unter uns. Und wir machen einfach nur eine Fahrt ins Blaue.
Nein, es musste ausgerechnet an diesem Tag sein, dem Vaddertag.
Ich schätze, dass 80% der durch Deutschland ziehenden Väter noch nicht einmal weiß, dass eigentlich Himmelfahrt ist.
Es ging also los...10 "Männer" auf dem Hänger, einer als Fahrer auf dem Trecker. Und: Schön viel Bier mit.

Himmelfahrts-/Vaddertagstourgefährt

Und unterwegs...man fragt sich, was die, die man so unterwegs trifft sonst so machen, wenn nicht Himmelfahrt ist. Kann nur hoffen
, dass die Herrschaften keine Väter sind. Der Englandtourist auf Malle oder Ibiza sollte einem sympathisch werden. Sämtliche Knöpfe und Schalter am Gehirn wurde umgelegt.
Wenn das alles - so wohl bei Männlein und Weiblein - nur nicht so traurig wäre, es wäre gerade zu komisch. So absurd. Alles.
So habe ich es dann auch während der Fahrt versucht zu sehen - gelungen ist es mir. Ich befand mich ja in netter gesellschaftlicher Runde. Ok, das sehen die von mir eben so beschimpften sicher
auch so. Gott sei Dank.
In dieser unserer gesellschaftlichen Runde befanden sich immerhin auch 5 Väter - also satte 50%! Eine vertretbare Quote.
Wetter?Ach so, ja. Das Wetter, war toll. Hat gehalten - bis zum Grillen.

Mal sehen, wo ich mich und in welcher gesellschaftlichen Runde, nächstes Jahr befinde...

Samstag, 16. Mai 2009

Fussball Welt

Na endlich!!!
Mein FC hat nach angeblich 12 Jahren mal wieder in Hamburg beim unsäglichen HSV gewonnen!
Jawoll!
Die Frage wie das Spiel zu Beginn der Rückrunde oder in der Mitte der Rückrunde ausgegangen wäre, stellt sich selbstredend nicht!
Wenn man weiter eine gute Einkaufspolitik betreibt, alle Beteiligten auf dem Teppich bleiben, kann es nur weiter aufwärts gehen! Schön, dass zur neuen Saison der Jung aus München zurück kommt!

Das - ja auch das bin ich...und bin trotzdem stolz ein Hamburger Jung zu sein!

Sonntag, 10. Mai 2009

Kaputte Welt

Auf die Gefahr hin, dass mein kleiner Erlebnisbericht politsch nicht ganz korrekt ist:
Vorweg: Heute ist Muttertag! Das war mir zu Beginn meiner Reise nicht wirklich klar... Naja, jedenfalls meine Liebste habe ich zum Bahnhof begleitet, sie musste nach Frankfurt/Main um dort am folgenden Tag einen Vortrag zu halten. Sie fuhr ab und winke winke...und...Mist! Jetzt bin ich allein. Jetzt ist sie allein! So sollte es nicht sein.
Meiner einer musste noch ne weitere halbe Stunde warten um mit dem nächsten Zug via Hamburg-Harburg nach Tostedt zu fahren. Einigermaßen erwartungsfroh erwartete ich den Metronom; schließlich war es ja noch recht früh am Tag (ca. 11 Uhr) und der Zug sollte somit nicht überfüllt sein. Weit gefehlt kann ich nur sagen!!!
Ich hätte stutzig werden müssen...der Zug hatte eine Verspätung von 5-10 Minuten...der Zug kam und es fiel mir wie Schuppen aus den Haaren: Heute spielt der HSV in Bremen...heute spielt der FC St. Pauli zu Hause, heute ist Hafengeburtstag in Hamburg...und: Es ist Muttertag! Die vereinzelten Fans gingen ja noch (man hat sich im Metronom an sie bereits gewöhnt) aber die Mütter! Wahnsinn! Alte (40-57jährige), häßliche, dicke, krakelende, halbbetrunkene sogenannte Mütter mit dem berühmten "Kurze-Glas" um den Hals saßen und standen in Grüppchen verteilt im ganzen Zug. Herrje...und ein Klopper-Spruch nach dem anderen, ein Erdbeer-Lime nach dem anderen.
Mir blieb nur der Gedanke: Deren arme Kinder...was aus denen mal werden soll...armes Deutschland. Ich merkte, dass meine Gedanken ein bedrohliches Ausmaß annahmen. Das schlimmste - wie ich finde - aber war: Für mich war das in diesem Ausmaß neu! Bei den Herren der Schöpfung ist man Gelage, Pöbelei, sicheres Auftreten in der Gruppe (immerhin einmal im Jahr darf er das erleben!), Gestank und Dreck ja mittlerweile gewöhnt. Dass das vermeintlich schwache Geschlecht aber nun scheinbar in windeseile diese Animalitäten aufholt und nachmacht...ich konnte es nicht fassen. Ich dachte mir, dass immerhin der eine Teil der Menschheit (die Frauen) wenigstens halbwegs vernünftig in der Welt - und sei es zum Feiern auf den Hafengeburtstag - unterwgs ist. Pustkuchen! Sorry!
Mit anfangenden Kopfschmerzen entstieg ich also nach ca. 20 Minuten in Harburg dem Zug...mit leichten Zweifeln wie wohl die Fahrt nach Tostedt...das ist dann in Richtung Bremen...verlaufen wird. Leider Gott sei Dank waren die HSV- und Werder-Fans in der eindeutigen Überzahl. Selbst die Polizeieskorte in ihren grünen Anzügen fiel wegen der Fischkopp-Fans nicht weiter auf. Nebenbei: Jetzt wusste ich gar nicht mehr, wer auf die Kinder aufpasst, mit ihnen spielt etc.pp. Die Großeltern?! Dachte die angeln, schneiden mit der Nagelschere ihre Hecke vom Schrebergarten oder halten den Verkehr auf. Vorsicht...meine Gedanken!
Erwartungsgemäß galt es also auch auf der Fahrt nach Tostedt zu stehen. Reichlich genervt und inzwischen mit richtigen Kopfschmerzen stieg ich unter lautem Gegröle an meinem Zielbahnhof aus.
Mein Gedanke war nur: Vielleicht hätte ich während meines Aufenthalts in Harburg mir lieber 'n halben Liter Bier kaufen sollen, anstatt meiner Mutter eine Packung I love Milka...sie hat mich jedenfalls ausgelacht und gesagt: "Muttertag feiern wir doch nicht!"

Donnerstag, 9. April 2009

Heile Welt

Wer kennt das nicht: Man sitzt da und plötzlich kommt es einem in den Sinn...wie war das früher nochmal? Cartoons wurden fein säuberlich ausgeschnitten und wohl bedacht im eigenen Zimmer aufgehängt. Und er hat sich totgelacht. Immer wieder. Mit jedem Blick.
Früher ist ca. 15 Jahre her. Man war bei den Großeltern zu Besuch. Dort lag sie herum und weil es sie zu Hause nicht gab, las man sie oder beglotzte vielmehr die Fotos: Die gute alte Fernsehzeitschrift Hörzu! Nachdem Mecki und seine Freunde mehr oder weniger verbannt wurden (zumindest von einer ganzen auf fast nur noch ein drittel einer Seite) drohte die Zeitung völlig ihren Reiz zu verlieren. Doch Halt! Da war doch noch was! Genau: Marundes Welt!
Marunde kam ihm also plötzlich in den Sinn. Und Internet sei Dank hat man wieder was entdeckt, das einem ein Lachen schenkt oder zumindest ein Lächlen abfordert. Wunderbar.

Eigentlich müsste man eine Marunde-Ausstellung organisieren...

Hier noch ein Lieblingsbild:



Bildquelle: http://www.wolf-ruediger-marunde.de/cartoons86/cartoons86Seiten/0031_hochgehen.html

Und heute? Er kann sich immer noch totlachen.

Samstag, 4. April 2009

Imbiss von Welt

Mir scheint der Titel ist nicht der Beste...aber er ist ja dieses WE in Berlin. Herrlich - auch dank des Wetters natürlich. Und noch hält sich der Touri-Terror in Grenzen. Wenn man fünf Jahre in Berlin gelebt hat, ist man so einiges gewohnt. Aber nicht sowas:


Es ist Samstag der 4. April 2009, mittags halb eins in Berlin Mitte, 23 Grad. Ich schwöre: Der Grillplatz ist kein Geheimtipp in Mitte. Der liegt mitten im Monbijou-Park. Zentraler geht's jawohl kaum. So einen leeren (und sauberen) Platz hät's früher nicht gegeben!
Okay, ne Stunde später brannten dann tatsächlich drei Grillaufbauten und drum herum ballspielende Kinder und lässig frisbeespielende Halberwachsene. War also für mich dann Zeit zu gehen. Wohin? "Zum Dussmann". Auf dem Weg dorthin dann dieses Bild:


Da warn se also alle. Nagut, ich gebe zu ich kenne diesen Imbiss...und ich glaube er ist wirklich gut. Glaube ich. Ich weiß das nicht mehr so genau. Es war nämlich so: Irgendwann Anfang November 07 hat er Sie abends bei einem Geburtstag kennengelernt. Hinterher ist man noch weiter gezogen...ins Klärchens (ja, ja das waren noch Zeiten)...man hat Gin-Tonic getrunken...dann gemeinsamer Heimweg mit Zwischenstopp an diesem Imbiss von Welt.
Ja, ja. So war das. Und es gibt Sie immer noch!

Samstag, 14. März 2009

Alle Jahre wieder...

...und ich wusste es nicht: Heute ist der 3,14(159usw). Will sagen: Der Pi-Tag!
Heute ist März, der 14. und um 1:59Uhr pm ist es soweit.
Interessant war für mich die Frage - und ich bin mir sicher, ich wusste das mal - wie lässt sich pi eingentlich berechnen?! Nachschlagen und suchen half: Die Geschichte der Approximationen der Zahl pi...himmel, ich habe noch nie eine Facharbeit der Mathematik gelesen! Das Kapitel 5.1.1 und folgende sind sehr zu empfehlen. Ich kann nicht alles verstehen - ich finde das muss man auch nicht (Übrigens ist dieser Satz charakteristisch für mich). Es wird dem Leser in gelungener Art und Weise vermittelt warum Zeitgenossen Mathematik (freiwillig) studieren - es muss für diese Leute wahnsinnig spannend sein! Respekt!

Donnerstag, 12. März 2009

Die Gesamtsituation

Er ist norddeutscher. Er findet wie er im Buche steht...möglicherweise sieht aber nur er das so. Ende 20, eben fertig mit dem Studium und jetzt arbeitslos. Was hatte er für Jobaussichten...alles schien ein Heimspiel zu werden: Maschinenbau hat er studiert. Erfolgreich - also mit Abschluss...Diplom-Ingenieur darf er sich jetzt nennen - es schien als ginge es in der Jobwahl nicht nur um die tägliche Arbeit, die in Frage kommende Branche, nein sogar das liebe hässliche Geld hätte mitreden können. Nun ist aber das schöne Kartenhaus zusammengebrochen und am 10.2.2009 ist die Arbeitslosenstatistik um einen Absolventen bereichert worden. Nun ja - wie dem auch sei. Es hilft mir sich in zynischem Sarkasmus zu bewegen, das alles nicht zu dramatisieren sondern nach vorn zu gucken. Jawoll! Nur keine panischen Schnellschüsse!
Man sagte mir aus mehreren Ecken drei vier Monate Leerlauf nach Ende des Studiums sind überhaupt kein Problem. Super! Herrlich! Wunderbar! Freizeit - echte Freizeit. Holz hacken ist angesagt!
Aber leider ist das eben doch nicht so einfach. Man will und findet nichts. Nagut, ich muss sagen, noch nimmt er sich den Luxus heraus und sucht nur im Hamburger Raum.
Nur: Wie lange noch? Wie lange geht das gut? Wie lange darf man?

Donnerstag, 5. März 2009

Der Name

Der Name also. Muss ich erklären was eine Sakusska ist? Es gibt derartig viele Erklärungen und Meinungen - nahezu jedes osteuropäische Land sowie Russland beschreiben ihre Sitten und Gebräuche im Bezug auf die Sakusska unterschiedlich. Ihr gutes Recht.
Ich kenne die Sakusska als Häppchen für danach. Also direkt nach dem Schnapstrinken meine ich. Ein Stück Schwarzbrot mit Gänseschmalz und etwas Salz ist der Klassiker. Es geht aber auch mit nahezu allem eßbaren. Etwas süßes? Hmm...Geschmacksache. Mit Bier oder Wein nachspülen? Teufel - nein! Erst wirken lassen. Ich schweife ab...
Warum Sakusska also:
1. In mir fließt 1/4 baltisches Blut...wobei - eigentlich sind meine beiden Elternteile "halbe" Balten...mir ist klar, dass ich dann kein ganzer Balte bin, aber vielleicht dann doch eher ein "halber"?!
2. Ich liebe Geselligkeit...ich will hier jetzt nicht ins Detail gehen. Der Leser kann die Verbindung Geselligkeit - Wodka - Sakusska schon selbst herstellen.
3. Dieser Blog soll meine Welt häppchenweise mit Hilfe meiner Erlebnisse, Fragen, Beobachtungen, Ansichten und sonstigen bemerkenswerten Dingen wiedergeben.
4. Das unter 3. geschilderte soll eben häppchenweise - so wie man einen Wodka mit anschließender Sakusska genießt - erfolgen. Ich bin frisch gebackener Ingenieur und mag keine langen unübersichtlichen Fließtexte. Eher kurze, aber möglichst prägnante Texte.

Also: Punkt.

Demnächst also mehr zu meiner Person und meiner aktuellen Situation.

Dienstag, 3. März 2009

Der erste Eintrag

Aaahh ja.
So siehts also aus...hat auch lang genug gedauert. Aber es muss ja alles vorher stimmen - jedenfalls für meine Welt. Der Name, das Aussehen und...will ich das überhaupt? Einen Blog schreiben? Wen interessiert das? Genau: Keinen...naja, hoffentlich nicht ganz. Mir schienen diese Blogger immer als Selbstdarsteller, die der Meinung waren der Rest der Welt müsse sich für sie interessieren.
"Pah! Will ich nichts mit zu tun haben!"
Lächerlich! Im Gegenteil: Nützlich ist die Bloggerei! Warum? Das entscheidet ja_wohl jeder für sich selbst. Es soll kein Tagebuch werden...aber Kopf freibekommen. Und zwar nicht durch Lesen oder Fernsehen sondern durch Schreiben. Einfach so. Ohne viel nachzudenken...seinen Gedanken freien Lauf lassen:
Ich kann machen was ich will...setze mir die Grenzen mein Bloggen wie ich will (alles im legalen Rahmen natürlich). Habe jedenfalls keine Lust mir durch andere (erfahrene) Blogger vorschreiben zu lassen wie häufig ich schreiben muss, wie häufig ich andere Blogs lesen und kommentieren muss.
Meine bessere Hälfte schlägt jetzt wahrscheinlich die Hände über den Kopf zusammen...sowas derartiges im allerersten Eintrag zu schreiben. Tztztz...

Demnächst mehr zum Titel dieses Blogs - dieser Sakusska - dieser meiner Welt. Mir scheint es, auch noch für mich, Erklärungsbedarf zu geben.